Grantnwassal: Preiselbeer-Sirup aus Tirol
Im Tiroler Dialekt heißt die Preiselbeere Grantn — und Wassal ist das Wasser, der Saft. Grantnwassal also: Preiselbeer-Sirup, so direkt wie das Bergklima, aus dem die Frucht kommt.
Was steckt im Glas?
Keine Himbeerlimonade in Rot. Der Grantnwassal ist herb-fruchtig, mit heller Fruchtsäure und einem leichten Tannin im Abgang — kaum süß, eher wild. Genau das macht ihn vielseitig.
Drei Wege, ihn zu verwenden
Zu Käse. Die Herbe des Sirups trifft die weiche Cremigkeit des Rotholzer Schafcamembert wie ein Kontrapunkt. Einen Teelöffel direkt über den aufgeschnittenen Laib — fertig. Für mehr Sirup-Käse-Pairings: Heidelbeersirup zu Topfen und Käse.
Als Glasur. Über Wildbraten in der letzten Grillminute aufgepinselt, karamellisiert die Fruchtsäure leicht. Auch auf einer Käseplatte macht er sich gut — ein dünner Faden über Bergkäse und Schafkäse.
Als Spritzer. 1:6 mit Mineralwasser, ein Spritzer Zitrone. Herb, erfrischend, kein Zuckergetränk.
Die ganze Sirup-Linie
Der Grantnwassal ist Teil unserer Tiroler Sirup-Linie — von Holunderblüte bis Heidelbeer. Den Überblick gibt's im Haupt-Artikel: Sirupe aus Tirol — Holler, Heidelbeer, Johannisbeer, Preiselbeer.
