Grillkäse-Marinade mit Zirbensalz & Bergkräutern
Der Käse kommt erst in die Marinade. Dann auf den Rost.
Wer Alpenkönig oder Schmugglerkas mariniert, bevor er ihn grillt, bekommt mehr als nur gegrillten Käse — er bekommt eine Zirbenharz-Note, die sich mit den ersten Käsefäden verbindet.

Die Marinade
Für 4 Portionen (ca. 400 g Käse in 2-cm-Würfeln):
- 4 EL Olivenöl extra vergine
- 1 TL Zirbensalz
- 1 TL getrocknete Bergkräuter (Thymian, Bergminze)
- frischer schwarzer Pfeffer
- optional: 1 Knoblauchscheibe
Alles verrühren. Die Käsewürfel darin 30 Minuten ziehen lassen — nicht länger, sonst weicht die Oberfläche.
Am Rost
Käsewürfel abwechselnd mit Zucchini und Paprika auf den Spieß. Direkte Hitze, 4–5 Minuten, einmal wenden. Der Alpenkönig zieht leicht Fäden, der Schmugglerkas hält etwas kompakter — beide bekommen eine goldbraune Kruste.
Was das Zirbensalz tut
Gewöhnliches Meersalz würzt. Zirbensalz gibt darüber hinaus eine leicht harzig-waldige Note — dezent genug, dass sie den Käse trägt, nicht überdeckt. In Kombination mit Bergminze entsteht etwas, das nach Alm riecht, bevor es überhaupt am Rost liegt.

Welcher Käse?
Alpenkönig — fester Schnitt, schmilzt kontrolliert, hält den Spieß. Ideal zum ersten Versuch beim Käse marinieren für den Grill.
Schmugglerkas — etwas würziger, kräftigerer Eigengeschmack. Weniger Faden, mehr Biss. Für alle, die Käse marinieren wollen, ohne dass er im Rost verschwindet.
Mehr zum Sortenvergleich direkt auf dem Grill: Käse grillen — Sortenvergleich.
Dieser Artikel gehört zum Haupt-Artikel Grillen auf Tirolerisch. Wer das Ergebnis auf dem Brett anrichten will: Tiroler Grillplatte anrichten.
