Krautfleckerl am nächsten Tag — die Resteküche

Krautfleckerl am nächsten Tag — die Resteküche

Krautfleckerl am nächsten Tag — die Resteküche

Wer Krautfleckerl kocht, weiß: Frisch sind sie gut. Am nächsten Tag sind sie besser. Der Kümmel rundet sich über Nacht, das Kraut wird süßer, die Fleckerl haben alles aufgesogen. Reste lohnen sich hier wirklich.

Pfanne mit Kartoffeln, Speck und Spiegelei auf weißem Holzbrett

In der Pfanne — knusprig und mit Ei

Krautfleckerl-Reste aus dem Kühlschrank in eine heiße Pfanne mit etwas Sennbutter. Nicht rühren, anbraten lassen, bis die Unterseite knusprig wird. Dann ein Ei drüberschlagen, Deckel drauf, fertig. Das ist nah am Tiroler Bauernfrühstück — und geht schneller als neu kochen.

Kleiner Trick: Einen Schuss Wasser oder Brühe zugeben, bevor die Pfanne heiß wird. So trocknen die Fleckerl nicht aus, bevor sie unten Farbe bekommen.

Im Ofen — mit Bergkäse überbacken

Reste in eine Auflaufform, gehobelten Bergkäse großzügig drüber. Bei 200 °C in den Ofen, bis der Käse Blasen wirft und goldbraun wird. Der Käse zieht in die oberste Schicht, die Fleckerl darunter bleiben weich.

Wer mag, nimmt einen würzigen Bergkäse — wie in der vegetarischen Bergkäse-Variante beschrieben. Oder einen kräftigeren Zillertaler, der beim Überbacken eine schöne Kruste gibt.

Wie lange halten sich Krautfleckerl-Reste?

Im Kühlschrank, gut abgedeckt: 2–3 Tage. Länger lohnt sich nicht — die Fleckerl werden weich und die Aromen flachen ab.

Das Grundrezept und alles zur Tiroler Variante gibt es im Haupt-Artikel zu Krautfleckerl. Und wer sich fragt, was die Wiener Version anders macht: der Unterschied ist hier erklärt.