Griaß di — wer einmal einen echten Alpenkäse aus dem Zillertal gekostet hat, weiß: der Unterschied sitzt im ersten Bissen. Keine langen Lagerzeiten im Handel, keine anonymen Stapel im Kühlregal. Nur Käse, der in Bergluft gereift ist.

Was echten Bergkäse ausmacht
Bergkäse ist kein Sammelname für beliebigen Schnittkäse. Er entsteht dort, wo die Milch ihren Charakter bekommt: auf den Almen, von Kühen, die frisches Gras fressen und im Winter mit Heu gefüttert werden — Heumilch, wie man es nennt. Keine Silage. Diese Fütterungsmethode kostet die Bauern mehr Aufwand, gibt dem Käse aber ein Aroma, das industriell Hergestellter schlicht nicht erreicht.
Die Zillertaler BergSenn{:target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer"} ist ein gutes Beispiel: ein Betrieb, der nach traditionellen Methoden arbeitet und Käse produziert, der wirklich nach Alpe schmeckt — nussig, rund, mit einem langen Abgang.
Die Reifegrade — von mild bis kräftig bröckelig
Je länger Bergkäse reift, desto komplexer wird er. Hier ein ehrlicher Überblick:
3–5 Monate — jung und mild Weich, leicht süßlich, erste nussige Noten. Perfekt als Brotbelag oder auf einer gemischten Jausn-Platte. Nichts Aufdringliches — ein Käse, der auch Kinder überzeugt.
6–8 Monate — würzig, der Klassiker Fester Schnitt, kräftigeres Aroma, angenehme Tiefe. Schmilzt wunderbar beim Überbacken. Für Fondue oder Raclette die erste Wahl.
10–12 Monate — extra würzig Hier beginnt die Rinde zu leben. Der Teig wird fester, die ersten Salzkristalle formen sich — die knacken beim Kauen hörbar. Intensiv, pikant, nachhaltig im Abgang.
15+ Monate — bergaltgereift Bröckelig, fast trocken, von enormer Aromatiefe. Ein Stück davon mit einem guten Rotwein — mehr braucht es nicht.
Den Bergkäse würzig von der Zillertaler BergSenn findest du bei uns im Shop — ein verlässlicher Klassiker aus dem hinteren Zillertal.

Spezialitäten: wenn der Käse veredelt wird
Manche Sennereien lassen es nicht bei der klassischen Rinde bewenden. Während der Reifung wird der Käse gepflegt, gebürstet — oder mit besonderen Zutaten behandelt. Das Ergebnis sind sogenannte Affinagen: Käse mit Charakter.
Aus dem Zillertal stammen etwa:
- Affinage Pfeffer — die Pfefferkörner geben eine trockene, aromatische Schärfe
- Affinage Chili — für alle, die es direkter mögen
- Bockshornklee — würzige Kräuternoten, leicht bitter im Nachklang
- Bierkäse — in Bier gewaschen, mit malziger Tiefe in der Rinde
Kein Gimmick, sondern handwerkliche Tradition. Jede dieser Sorten bringt eine andere Dimension auf die Käseplatte.
Hochfügener Bergkäse — ein Stück hinteres Zillertal
Der Hochfügener Bergkäse kommt aus einem der ruhigsten Winkel des Zillertals. Ausgewogen im Geschmack, leicht nussig, mit einem Teig, der sich sauber schneiden lässt. Ob kalt auf dem Brot oder warm überbacken — er macht beides richtig.
Wer nach einem Einstieg sucht, der alles kann: das ist er.
Versand — wie Bergkäse frisch ankommt
Käse mag keine Wärme und keinen Stress. Bei TIROLISH reisen die Käselaibe deshalb in gekühlten Paketen — mit Kühlakkus, Hanfvliesmatten als natürliche Isolierung und ökologischer Verpackung. Versandt wird nur an Werktagen, damit kein Päckchen ein Wochenende im Depot verbringt.
Das gesamte Käse-Sortiment — von jung bis jahrelang gereift, von klassisch bis veredelt — findest du mit allen Herkunftsangaben und Beschreibungen im Shop.
Bleib am Kas.
